Outdoortage der 5bs

Outdoortage der 5bs

Am 19. September 2022 stiegen wir am Hochkar um 9:18 voller Freude aus dem Bus aus und wurden herzlichst vom Schnee in Empfang genommen. Die gesamte 5b traute ihren Augen nicht. Schnee soweit das Auge reichte. Jetzt wussten wir, warum uns Herr Professor Lahmer am Vortag vor winterlichen Verhältnissen gewarnt hatte. Doch zu spät, die Skihosen vermissten wir täglich. Am ersten Tag erkundeten wir hoch motiviert eine Höhle. Ob der rutschige, zugeschneite Weg oder die Höhle selbst lustiger war, darüber lässt sich streiten. Die Grotte jedenfalls, wurde genauestens von der Klasse, Herrn Professor Lahmer und Frau Professor Freihammer erforscht. Danach traten wir müden AbenteurerInnen den rutschigen Heimweg an. Doch das Programm war noch nicht zu Ende, denn wir wurden in Teams eingeteilt und bekamen Aufgaben. Vom Schneemann bauen, bis hin Geburtsszenen nachzuahmen, war alles dabei. Am Abend benützten wir den Turnsaal und traten in den Teams gegeneinander in Spike-Ball, Badminton und Volleyball an. 

Am nächsten Morgen stand erst einmal der schon sehnlichst erwartete Morgenlauf für die verschlafene Klasse an. Herr Professor Lahmer legte uns ein Toptempo vor, welches die ohnehin hochmotivierten SchülerInnen mitzuhalten versuchten. Von der 6b hatten wir uns bereits Infos über den Raftingausflug geholt. Somit „freute“ sich die gesamte Klasse auf das Rafting. Kaum angekommen wurden wir erstmal in äußerst „warme“ und „saubere“ Neoprenanzügen gesteckt. Freudig paddelten wir im erfrischenden 8 Grad warmen Wasser. Abends beanspruchten wir den Turnsaal wieder für uns. 

Ein neuer Tag – ein neuer Morgenlauf. Voller Motivation und durch viel Neuschnee rannten wir zum zweiten und letzten Mal rauf zum Bergsee.  Nach dem Frühstück spielten wir „Capture the flag“ im Wald beim Draxlerloch. Der anschließende Weg über die Piste hinauf zum Jufa gab uns einen angenehmen Vorgeschmack auf die uns noch bevorstehende 4-stündige Gipfelwanderung. Weder der Schnee, der uns bis zu den Knien reichte, noch der kalte Wind hielt die tapfere Klasse auf. Den Spruch: „Es gibt kein schlechtes Wetter – nur schlechte Kleidung“, nahmen die AbenteurerInnen nicht so ernst, da sie teilweise oberkörperfrei und mit dünner Sporthose den Gipfel bestiegen. Der Heimweg wurde schubsend und mit „Gehfehlern“ verschönert, da wir erfolglos versuchten Herr Professor Lahmer in den Schnee zu stürzen. Dabei hätten wir bei Gelingen sogar ein Plus in Sportkunde ergattern können. Am Abend verbrachten wir unsere Zeit im Tischtennisraum und in der Kraftkammer

Der letzte Tag brach an und die 5b musste bald vom bereits liebgewonnenen Schnee Abschied nehmen. Deswegen ließen wir, zu unserem Leid, den Morgenlauf ausfallen und packten unsere sieben Sachen. Da unsere Lehrkräfte unsere Trauer mitbekamen, munterten sie uns mit einem Klettersteig auf. Natürlich war die gesamte Klasse Feuer und Flamme und wenig später kletterten wir wieder auf verschneiten Felswänden. Stunden später trafen die müden und durchnässten AbenteurerInnen beim Bus zusammen und fuhren bestens gelaunt mit einer gut zusammengewachsenen und ziemlich verkühlten Klassengemeinschaft zurück in eine wärmere Klimazone.

Jana Leeb, 5bs

 

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