Am 14. April machten sich die 7. Klassen mit ihren Deutschlehrerinnen auf den Weg ins Linzer Schauspielhaus, um dort eine besondere Inszenierung von Georg Büchners „Woyzeck“ zu erleben. Das offene Drama, das bereits im Deutschunterricht behandelt worden war, wurde auf der Bühne eindrucksvoll zum Leben erweckt.
Den ersten Teil des gemeinsamen Theaterabends füllte die eigenwillige Inszenierung des fragmentarischen Klassikers, während der zweite Teil die Handlung um eine neue Perspektive erweiterte: Im Mittelpunkt stand nun die weibliche Sicht im Kontext von Gewalt gegen Frauen.
Auch wenn die Meinungen der Schülerinnen und Schüler zur Inszenierung durchaus unterschiedlich ausfielen, sorgte die Aufführung auf der Heimfahrt und in den folgenden Deutschstunden jedenfalls für angeregte Gespräche. Dabei wurde unter anderem darüber diskutiert, welche Wirkung die zusätzliche Perspektive auf die Interpretation des Stücks hat.
Sarah Nagelhofer, BEd und Mag. Barbara Kilyén

