Reise des Sprachenzweigs in die urbs aeterna

Reise des Sprachenzweigs in die urbs aeterna

In diesem Schuljahr stand die traditionelle und legendäre Kulturwoche des Sprachenzweigs in Rom bereits Anfang Oktober auf dem Programm. So begaben sich 17 Schülerinnen und Schüler der 7A-Klasse von 4. bis 10. Oktober 2026 unter der Leitung von Mag. Kurt Marcik und Mag. Marlene Marcik-Gram mit dem Nachtzug in die „Ewige Stadt“ Rom.

Bei sehr angenehmen Temperaturen konnten die interessierten Schüler:innen in diesen fünf Tagen anhand von Originalschauplätzen die im Lateinunterricht behandelten Themen auf anschauliche Art und Weise vertiefen.

Im Vorfeld ausgearbeitete und vor Ort abgehaltene Referate trugen neben Erklärungen und Erzählungen der Lehrpersonen dazu bei, auf kurzweilige Weise Hintergrundwissen zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten zu vermitteln.

Beim durchaus intensiven Programm wurde auf eine gute Mischung aus Antike, Mittelalter und Moderne, römischer Götterwelt und Christentum sowie berühmten Klassikern und weniger überlaufenen Geheimtipps geachtet: So besichtigten wir die Kapitolinischen Museen (samt römischer Wölfin), das Pantheon, die Piazza Navona, die Ara pacis, die Kallixtus-Katakomben sowie das Kolosseum, das Forum Romanum und den Palatin, wo wir das seltene Glück hatten, sogar das Haus von Kaiser Augustus inkl. einer sehenswerten Multimediashow besichtigen zu können.
Weiters standen mit dem Petersdom, Santa Maria Maggiore, San Giovanni in Laterano und San Paolo fuori le mura alle vier Papstbasiliken auf dem Programm, wobei die Besteigung der Petersdom-Kuppel mit ihrer beeindruckenden Aussicht eines der Highlights war.
Abgerundet wurden die fünf Tage vom Besuch der Caracalla-Thermen, dem idyllischen Viertel Trastevere, Roms antiker Hafenstadt Ostia Antica und einer multimedialen Führung durch die Domus Romane im Palazzo Valentini, wo wir einen Einblick in die Arbeit archäologischer Ausgrabungen erhielten. Beim Trevi-Brunnen konnten wir sogar die Brunnenreinigung und das Einsammeln der zahllosen Münzen beobachten.

Trotz aller Anstrengungen und vieler zu Fuß zurückgelegter Tageskilometer (der Tagesrekord lag bei gut 22.000 Schritten) blieb selbstverständlich auch Zeit für italienische Kulinarik, das eine oder andere köstliche gelato sowie das Flanieren durch die römischen Einkaufsstraßen.
Müde, aber reich an Eindrücken und Erlebnissen erreichte die Reisegruppe Samstag Früh pünktlich den Bahnhof Amstetten.

Mag. Kurt Marcik, BA