{"id":51633,"date":"2022-10-05T21:18:39","date_gmt":"2022-10-05T19:18:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bgamstetten.ac.at\/?p=51633"},"modified":"2022-10-05T21:18:39","modified_gmt":"2022-10-05T19:18:39","slug":"schweiz-exkursion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bgamstetten.ac.at\/index.php\/2022\/10\/05\/schweiz-exkursion\/","title":{"rendered":"Schweiz-Exkursion"},"content":{"rendered":"<style type=\"text\/css\"><\/style><p>Eine Gruppe von 20 <strong>ausgew\u00e4hlten Sch\u00fclerInnen der Maturaklassen<\/strong> sowie drei Absolventen und zwei Lehrpersonen des BG\/BRG Amstetten unternahm vom 11.-16. September eine mehrt\u00e4gige <strong>Exkursion in die Schweiz<\/strong>, bei der mehrere Highlights im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich am Programm standen.<\/p>\n<p>Mit dem Nachtzug ging es zun\u00e4chst im Liegewagen nach Z\u00fcrich, und dann direkt weiter in das <strong>Technorama<\/strong> in Winterthur, wo eine gro\u00dfe Vielfalt an Demonstrationen und Versuchen komplexe Sachverhalte insbesondere in Physik und Chemie veranschaulichen. Der Besuch im Technorama beinhaltete auch einen Workshop zum Thema \u201eGase bei -200\u00b0C\u201c, wo wir in einem chemischen Labor selbst Versuche durchf\u00fchren konnten.<\/p>\n<p>Nach dem Bezug unseres &#8211; unmittelbar am Z\u00fcricher Flughafen Kloten gelegenen &#8211; Hotels fuhren wir am sp\u00e4teren Nachmittag in die <strong>Innenstadt Z\u00fcrichs<\/strong>, wo eine Stadtf\u00fchrung, die auch an das Ufer des Z\u00fcrichsees f\u00fchrte &#8211; dort bescherte uns auch die pr\u00e4chtige Hintergrundkulisse der Glarner Alpen im Licht der untergehenden Sonne ein wundersch\u00f6nes Stimmungsbild -, den Abschluss des ersten Exkursionstages bildete.<\/p>\n<p>Der zweite Tag begann mit einer ausgedehnten F\u00fchrung an der <strong>ETH Z\u00fcrich<\/strong>, zun\u00e4chst am Hauptgeb\u00e4ude in der Z\u00fcricher Innenstadt, danach am Standort Z\u00fcrich-H\u00f6nngerberg. Die \u201e<strong>Eidgen\u00f6ssische Technische Hochschule<\/strong>\u201c ist eine der weltweit f\u00fchrenden universit\u00e4ren Ausbildungsst\u00e4tten, sowohl qualitativ wie finanziell &#8211; stehen ihr doch j\u00e4hrliche Finanzmittel von rund 1,6 Mrd. Euro zur Verf\u00fcgung. Die junge Architektin, die uns den ganzen Vormittag \u00fcber begleitete, verschaffte uns einen faszinierenden Einblick in die Arbeitsweise und Studienm\u00f6glichkeiten dieser Institution und lie\u00df uns auch einen Blick in den einstigen Spind von <strong>Albert Einstein<\/strong> werfen, ehe wir uns an einer der f\u00fcnf Mensen am Universit\u00e4tsgel\u00e4nde zu Mittag st\u00e4rkten.<\/p>\n<p>Am Nachmittag ging es hinauf auf den <strong>Uetliberg<\/strong>, dem Z\u00fcricher Hausberg, wo uns ein herrlicher Blick \u00fcber den Z\u00fcrichsee sowie zu Bergen wie Pilatus, Eiger, M\u00f6nch und Jungfrau erwartete; vervollst\u00e4ndigt mit Erl\u00e4uterungen zur Geographie und Geologie des Z\u00fcricher Raumes. Nach diesem erholsamen Zwischenstopp fuhren wir abends schlie\u00dflich in die <strong>Sternwarte Schaffhausen<\/strong>, wo wir einer F\u00fchrung im Planetarium sowie einer Demonstration der drei gro\u00dfen Teleskope, die dort installiert sind, beiwohnten, ehe wir nach einem romantischen Abendspaziergang wieder den Schaffhausener Bahnhof erreichten. Als wir in unser Z\u00fcricher Hotel zur\u00fcckkamen, war es bereits nach Mitternacht.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Vormittag stand ein Besuch der <strong>Europazentrale von GOOGLE<\/strong> am Programm, wo wir von Dr. Elke Michlmayr durch das Haus gef\u00fchrt wurden, und wo wir ein absolut professionelles und gleichzeitig kreatives Arbeitsumfeld kennenlernen durften. Sie gab uns gleichzeitig einen Einblick in ihren eigenen Werdegang sowie in ihre heutigen Arbeitsbereiche als Software-Entwicklerin.<\/p>\n<p>Am Nachmittag fuhren wir dann mit dem Zug nach <strong>Genf<\/strong>, wo der Abend nach einer kurzen Stadtf\u00fchrung mit einem illustren und in seiner Art einzigartigen Restaurantbesuch direkt am Ufer des Genfer Sees ausklang. Dabei gab es auch ein Wiedersehen mit unserer ehemaligen Professorin Elisa En\u00f6ckl (die derzeit nahe Genf unterrichtet), die an diesem Abend auch zu uns stie\u00df.<\/p>\n<p>Einer der H\u00f6hepunkte der gesamten Exkursion war dann am darauffolgenden Tag ein Ganztagesbesuch am <strong>CERN<\/strong>, dem Europ\u00e4ischen Kernforschungszentrum mit dem weltweit gr\u00f6\u00dften Teilchenbeschleuniger. Erm\u00f6glicht wurde uns dies durch <strong>Dr. Werner Riegler<\/strong>, einem aus Grein stammenden Absolventen unserer Schule, der am CERN als Physiker an vorderster Front am ALICE-Detektor arbeitet. Er f\u00fchrte uns an verschiedenste Stationen am CERN-Gel\u00e4nde; neben seiner Hauptarbeitsst\u00e4tte (wo wir auch einem ausf\u00fchrlichen Vortrag lauschten) waren dies u. a. das Kontrollzentrum, ein Vorbeschleuniger sowie jenes B\u00fcro, wo das World Wide Web erfunden wurde. Zu Mittag konnten wir auch das reichhaltige Angebot im CERN-Restaurant nutzen.<\/p>\n<p>Den Abschluss der Exkursion bildete dann die R\u00fcckfahrt nach Z\u00fcrich, dann eine Weiterfahrt nach Bregenz &#8211; wo nochmals viel Heiterkeit und Fr\u00f6hlichkeit das Stimmungsbild pr\u00e4gten &#8211; und schlie\u00dflich als letzte Etappe die Fahrt im Liegewagen im Nachtzug nach Amstetten, wo wir &#8211; fast p\u00fcnktlich &#8211; schlie\u00dflich um 6 Uhr fr\u00fch ankamen.<\/p>\n<p>Die vielf\u00e4ltigen Eindr\u00fccke und Erfahrungen dieser besonderen Reise haben den TeilnehmerInnen sicherlich wertvolle neue Einblicke gew\u00e4hrt und werden wohl nachhaltig in Erinnerung bleiben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDie Exkursion war voll von verschiedensten kulturellen und nat\u00fcrlich naturwissenschaftlichen Eindr\u00fccken, und auch der Spa\u00df kam nicht zu kurz. Kurz gesagt: Es war wirklich f\u00fcr jeden etwas dabei. Es ist toll, dass solch bereichernde Projekte im Rahmen der Schule m\u00f6glich sind!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Eine Exkursionsteilnehmerin<\/p>\n<div class=\"sgdg-gallery-container\" data-sgdg-hash=\"34673a1c29bb9d2ba537da1d093106160c5c672deb7c4e0c506629e5cb237418\"><div class=\"sgdg-loading\"><div><\/div><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Gruppe von 20 ausgew\u00e4hlten Sch\u00fclerInnen der Maturaklassen sowie drei Absolventen und zwei Lehrpersonen des BG\/BRG Amstetten unternahm vom 11.-16. September eine mehrt\u00e4gige Exkursion in die Schweiz, bei der mehrere Highlights im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich am Programm standen. 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